Das Wort zum Sonntag – „Er derf ja net bleder san“

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Eigentlich sollte dieser Beitrag am Freitag kommen, aber meine Quelle war unzuverlässig. Nicht in dem Sinne, dass sie nicht die Wahrheit gesprochen hätte, sondern mehr indem eine versprochene e-mail nicht kam. Nicht am Donnerstag, nicht am Freitag, nicht mal am Samstag. Sonntag hat er mir dann gesagt, er dachte, es sei überflüssig gewesen, da der Link, den er mir geschickt hat, inhaltlich mit seinen Informationen übereinstimme. Deswegen heute das Wort zum Sonntag zwar immer noch mit Fremdinput, aber nicht ganz so sehr wie sonst.

Ich greife heute wieder die Frage nach dem Intelligenzunterschied und ob dieser ein Problem innerhalb einer Beziehung ist, auf. Die These, in wunderschönem Wiener Dialekt dargelegt, lautet: „Er derf ja net bleder san!“
Diese Aussage habe ich ja schon beim letzten mal erklärt, der Kabarettist Bernhard Ludwig erklärt es jedoch so hübsch, dass ich es unbedingt weiter empfehlen möchte. Dieses Video ist ein Ausschnitt aus seinem Programm „Anleitung zur Unzufriedenheit in der Partnerschaft“

Frauen streben immer nach oben, aber oben wird die Luft dünn. Das heißt Frauen, die selbst schon ziemlich weit oben sind konkurrieren dennoch mit allen anderen Frauen, weil kaum eine sich mit ihrem eigenen Niveau, gemein gesagt, zufrieden geben. Mal ganz davon abgesehen, dass Frauen dazu neigen, sich selbst deutlich höher einzuschätzen als sie von außen betrachtet werden. Jedes Mädchen möchte eine Prinzessin sein, schon eine ‚Abwertung‘ zur Top-Frau gefällt ihnen nicht. Natürlich bleibt am Ende auch noch die Diskussion ob die Prinzessin an der Spitze steht oder die Top-Frau. Seit How I Met Your Mother ist ein gewisses Rating-System modern geworden, das Frauen von 1-10 bewertet und außerdem eine zweite, die Frauen nach einer fiktiven Hot/Crazy Skala sortiert. Eine Frau, die also total durchgedreht ist aber wahnsinnig gut aussieht sollte dennoch einer, die weniger gut aussieht, dafür im Oberstübchen normal tickt, nicht vorgezogen werden. Ich habe mich innerhalb meines Freundeskreises erkundigt, das Rating von 1-10 ist total willkürlich und hängt sehr stark vom Typ ab. Ein anderer Freund meinte, eine Frau kann eine 10 sein und dennoch absolut unanziehend, wenn nicht gar abstoßend. Manche beziehen das Rating nur auf das Aussehen, andere eher auf den Charakter. Aber ein Kerl, der nem geilen Arsch nicht hinterher schaut ist mir persönlich schonmal ein bisschen süspekt. Natürlich kann es aber immer noch sein, dass der eine, einen vollen, runden Hintern a la Jennifer Lopez vorzieht, während ein anderer eher auf kleine, feste, vielleicht gar sportliche Hintern steht (Persönlich finde ich ja, dass letzteres schnell verkniffen wirkt). Natürlich kommt es auch darauf an, wie es unter dem Hintern weiter geht. Sind da dürre Stelzen, die an den Knien fast wie zusammen gewachsen aussehen oder — Wort für dicke Beine einfügen! — die sich für kaum mehr als zum Wein stampfen zu eignen scheinen.

Auf der Suche nach Quellen und Belegen bin ich häufig auf Hilfegesuche von Frauen gestoßen, die befürchten, dass ihr Partner sie für zu dumm hält oder, eigentlich häufiger, Frauen die in ihrer Beziehung unglücklich sind, weil ihr Partner ihnen intellektuell nicht das Wasser reichen kann. Zwei sehr gegensätzliche Probleme sind mir besonders aufgefallen:

Seit fast 2 Jahren lebe ich nun mit meinem Freund zusammen. Wir haben die selbe Grundschule besucht und uns dann aus den Augen verloren. Nun 30 Jahre später haben wir uns getroffen und verliebt. (Kurzfassung) So nach einiger Zeit merkte ich schon das im so ganz alltägliche, banale Sachen, die man eigentlich im Leben irgendwann mitbekommt, fehlen. Einfache Denkprozesse sind für Ihn so kompliziert das er es meist aufgibt. Manchmal frage ich mich wie er in seiner Firma zurecht kommt. Eine Ausbildung hat er nie gemacht. Er ist aber ein ganz lieber Mensch, der alles für einen tun würde. Aber manchmal ist er mir auch peinlich, weil ich glaube das jeder merkt, das er nicht gerade eine Intelligenzbestie ist. Er ist meist sehr still, wenn wir irgendwo zusammen hin gehen und ich bin meist froh drumm. Außerdem weiß er es. In verschiedenen Situationen meinte er schon: mach du das, du bist klüger oder du könntest eigentlich was ganz anderes haben. Ich bin dankbar das ich bei dir sein darf, obwohl ich so einfach bin usw. Kann das gut gehen? Was meint ihr?

Quelle: gutefrage.net

Tja, gute Frage: Kann das gut gehen? Frauen sehnen sich evolutionär nach einer Schulter zum anlehnen, nach jemande, bei dem sie sich sicher fühlen, jemandem, der sie beschützen kann. Früher waren das Muskeln, Größe, gefährliches Aussehen. Heute haben sich die Werte mehr nach innen verlagert, aber eben nicht zum netten Kerl, sondern auf das Gehirn. Ein Mann, der klug ist, der kann Frau gut ernähren. Aber was, wenn die Frau höher steht, gar mehr Geld einbringt? Meistens kratzt das schon sehr extrem am Ego des Mannes. Allerdings scheint es, als brauche die Frau, die sich selbst ernähren kann, gar keinen Mann. Auf den Satz „Ich bin dankbar, dass ich bei dir sein darf“ komme ich die Tage nochmal zu sprechen, wenn ich die einzelnen Arten von Pärchen beschreibe, wie ich sie sehe.

mein Mann ist überdurchschnittlich intelligent, vielseitig interessiert und hat zu jedem politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen und Problemen eine Meinung.
Ich bin durchschnittlich intelligent (gutes Abi, erfolgreiches Unistudium), interessiere mich für ausgewählte Themen und habe manchmal auch keine Meinung, weil ich zu wenig darüber weiß.
Bisher habe ich diesen, in meinen Augen geringfügigen Intelligenzunterschied nicht als Problem gesehen. Doch kürzlich gab es einen Vorfall, der meine bisher heile Welt einstürzen ließ. Mein Mann hat mich als „dumm“ betitelt. Ich weiß, dass ich nicht dumm bin, das ist nicht der Punkt. Aber mir ist schlagartig bewusst geworden, wie er mich sieht, dass ich nicht sein Intelligenz-Niveau habe und es auch niemals erreichen werde. Neben dem Schmerz, den diese Beleidigung auslöste, habe ich nun die Gewissheit, dass er mich nicht als gleichberechtigten Partner neben sich sieht, sondern ich immer unter ihm stehen werde. Genau damit komme ich nicht klar. Ich zweifle nun an dem Bestand unserer Beziehung. Ich bin so tief verletzt, dass ich tatsächlich eine Trennung in Erwägung ziehe, was ich in früheren Ehekrisen niemals getan habe. Wie seht ihr das? Wie geht man mit solch einer Situation am besten um?

Quelle: urbia.de

Genau das andere Extrem. Der Mann ist deutlich intelligenter und nach einiger Zeit (ich habe die Kommentare gelesen, die beiden sind schon sehr lange ein Paar und haben gemeinsame Kinder) fällt ihr auf, dass er geradezu auf sie herab blickt. Sie bezeichnet sich als durchschnittlich intelligent, kommt sie also vielleicht sogar damit zurecht, dass er sich für klüger hält? Würde es nicht deutlich mehr an ihrem Selbst kratzen, wenn sie selbst den Unterschied nicht sähe? Ist sie gekränkt, weil sie mit der Nase auf eine Tatsache gestoßen wurde, die sich seit Anfang der Beziehung nicht geändert hat? Die Frage, die sich ganz deutlich stellt ist natürlich, warum genau stört es sie. Bisher scheint es sie ja nicht gestört zu haben, in der Beziehung die Untergeordnete zu sein. Vielleicht fühlt sie sich in ihrer Rolle als Hausmütterchen zu wohl, und schämt sich deswegen. Natürlich kann es sein, dass sie für ihn uninteressanter geworden ist, aber das müsste sich ja wieder ändern lassen, wenn die Ausgangssituation wieder hergestellt würde. Aber da bleibt eben noch der Aspekt, warum sie sich der Illusion hingegeben hat, es bestünde eine gleichberechtigte Partnerschaft wo sie doch immer schon wusste, dass er ihr Intellektuell überlegen ist.

Beide Sachverhalte sind ziemlich schwere Fragen. Verliebtheit macht keine Beziehung und Liebt eist mehr als ein schönes Gefühl. Was braucht man, um eine erfolgreiche Beziehung zu führen, und wie viel davon?

Schöne Fragen, ich verabschiede mich mit schon wieder weit über 1000 Worten in die Nacht. Bis zum nächsten Mal 🙂

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Das Wort zum Sonntag – Kluge Männer, dumme Mädchen.

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Meine Tastatur ist immer noch kaputt (warum hole ich mir nochmal keine neue? O.o … ), sie hat gerade aus Sonntag den Sohntag machen wollen. Vielleicht ist ihr aufgefallen, dass zur Abwechslung mal wieder gar nicht Sonntag ist. Aber immerhin Feiertag. Brückentag gestern war für die Hose, ich musste nämlich trotzdem in meiner wundervollen Uni sitzen, die Milliarden an Studiengebüren NICHT in eine Klimaanlage investiert. Danke! Dabei bin ich normalerweise nicht so schnell überhitzt.

Gut gut gut, auch egal. Heute mal nicht lange quatschen sondern direkt auf den Punkt. Ich nutze jetzt tatsächlich auch endlich wieder Twitter. Das war bei mir untergegangen, weil ich es nach dem neu aufsetzen nicht wieder installiert hatte, dann habe ich mein Passwort vergessen, das e-mail Postfach mit dem ich Tweetdeck benutzt habe hatte ich auch nimmer mit Donnervogel und DA hab ich das Passwort dann auch noch vergessen. Intelligenter Weise war das auch das Boschtfach, zu dem ich hier meine Adresse veröffentlicht hatte und von euch Assoziationen haben wollte. Ich dachte schon, keiner hat mich lieb … tja, dumm gelaufen. xD Dadurch, dass ich jetzt tatsächlich schon ein paar Sätze zusammen bekommen habe, unter anderem einen echt guten Artikel aus einer Zeitung von Mai (Danke <3), kommt nach der Pärchen Frage (es heißt tatsächlich Pärchen, nicht Päärchen, es tut mir Leid, aber wir sollten Päärchen etablieren!) der Beitrag über Freundschaft.

Mein heutiger unfreilliger Fremdbeitrag ist ein kurzer Dialogausschnitt aus der US-Amerikanischen Mockumentary Comedy Modern Family.

(c) Modern Family

(c) Modern Family

Das Bild habe ich ganz alleine … auf Google gefunden.

Also stehen kluge Kerle auf dumme Mädchen UND dumme Kerle stehen auf dumme Mädchen? Was bekommen die klugen Mädchen?

– Normalerweise Katzen.

Wunderschöne Übersetzung, ich habe so viel Talent! Aber in erster Linie mag ich den Satz wegen der unglaublich herrlich zynischen Antwort des Vaters. Außerdem mag ich das Wort ‚usually‘. Es fühlt sich auf der Zunge gut an, finde ich. Und es klingt gut.

Ich hoffe, ihr vermisst an dieser Stelle keinen Bericht über die Serie, um die geht es mir nämlich gar nicht, sondern alleine um die Aussage. Falls ihr euch nicht mehr erinnern könnt, ich versuche gerade eine kleine Serie über Pärchen zu schreiben. Dieser kurze Dialog bietet zwei Ansätze, um auf das Thema Pärchen zu zu gehen.

  • einmal das Nicht-Pärchen. Die Frage, ob kluge Frauen tatsächlich mit Katzen enden. Ich verfolge da im Moment eine Langzeitstudie am eigenen Leibe, mehr dazu in etwa 25 Jahren, dann aus dem Haus der Crazy Katzen Lady, die ihr Leben immer noch nicht in den Griff bekommt aber einen Master in einem der 100 nutzlosesten Studienfächern Deutschlands hat.
  • oder außerdem die Frage, in welcher Konstellation abhängig vom Intelligenzquotienten sich Paare zusammen finden.

Tatsächlich beschäftigen möchte ich mich heute mit zweiterer Frage. Wirklich gerne würde ich hier eine der vielen vielen fragwürdigen Aufstellungen Posten, was wollen kluge Männer, was wollen dumme Männer, allerdings finde ich spontan keine, die genau ausdrückt was ich sehen möchte. Ich möchte mich nämlich mit der Theorie beschäftigen, dass alle Männer nur Frauen wollen, die ihnen intellektuell nicht gewachsen sind und deswegen kluge und erfolgreiche Frauen in einem Haufen Katzen sterben.
Liegt es vielleicht an den Ansprüchen der Frauen oder liegt es eher daran, dass diese Frauen tendenziell anstrengender sind. Sind sie es überhaupt? Oder ist es die These „Dumm fickt gut“, die insgeheim bewiesen wurde, die kluge Frauen vereinsamen lässt? Oder liegt es vielleicht tatsächlich an unserem sich seit der Steinzeit nicht wesentlich veränderten Sozialverhalten mit dem tiefen Bedürfnis nach Schutz bei Frauen und zu beschützen bei Männern. Dass der Mann der Frau überlegen sein muss, damit sie zu ihm aufsieht.

Ich muss sagen, ich sehe gerne zu Männern auf … sieht ja auch bescheuert aus, wenn der Kerl kleiner ist als ich. xD

Wenn ich meinen Freundeskreis beobachte, dann sind die meisten Beziehungen, die schon länger laufen, eigentlich intellektuell recht ausgeglichen. Irgendwie kann ich persönlich mir auch eine Beziehung, bei der die Unterschiede zu sehr klaffen, nicht gut vorstellen. Ich meine, eine Partnerschaft besteht doch nicht nur aus Beischlaf in beiderseitigem Einverständnis. Kann natürlich auch ne Zeit lang gut laufen, aber worüber unterhält man sich beim Frühstück? Über Quantenphysik oder Germanys next Top Model? Muss doch vorher geklärt sein. Aber vielleicht gibt es auch tatsächlich noch den Klischee Macho, dickes Auto vor der Tür, massig Geld in den Taschen, geiler Job mit der Klischee Blondine, die den ganzen Tag nur dafür sorgt, dass die Zeit etwas weniger schnell vergeht oder wenigstens nicht so viele Spuren zeigt. Nur um dann trotzdem zwei Tage nach dem Verfallsdatum gegen ein jüngeres Exemplar ausgetauscht zu werden.

Ach herrje, bevor es noch schlimmer wird höre ich an dieser Stelle lieber auf. Muss denn auch langsam ins Bett. Auch Miezen müssen hin und wieder früh raus, manchmal ganz regelmäßig. Nämlich wenn sie Seminare gewählt haben, die eindeutig zu früh beginnen. Manche Beiträge sind sinnlose als andere. Hoffen wir also für den nächsten! xD

In diesem Sinne, gute Nacht.

Große Probleme, kleine Ansagen ..

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Jahaa, kleine Ansage. Manch einem wird aufgefallen sein, dass ich durch einen kleinen und durchaus unbeabsichtigten Druck auf die ’speichern‘-Taste meinen Blog dezent unsichtbar gemacht habe. Das große Problem dahinter besteht eher darin, dass ich sowas von überhaupt keine Rechte an dem Bild hat … zum Glück hat mich meine liebe wichorowa darauf aufmerksam gemacht, dass man nix sieht. Ich hab nämlich noch viel weniger gesehen, weil WordPress mich zur Abwechslung mal wieder nicht reingelassen hat, dann war der Blog irgendwie ein paar Tage nicht erreichbar (what the heck?!) .. und so, ne? Texte sind alle fertig und kommen diese Woche ganz fest versprochen tatsächlich. Wegen der Ansage verschiebt sich das Wort zum Sonntag auf morgen, ist aber sowieso nicht so sonntäglich das Wort, weil ich keinen guten Text gefunden habe.

Desweiteren ein kleines Memo an mich selbst: Jemanden beauftragen, der mich davon abhält, kitschige Texte auszusuchen während ich meine Tage habe.

Je öfter ich den Text von letzter Woche lese desto gruseliger finde ich ihn. .. Oo

Aber sonst? Wie gefällt euch das neue Design? Ja, das sind meine Augen, die seuch da so psycho anstarren.. Ich habe einen Hack programmiert, der eure Webcam aktiviert, wenn ihr meinen Blog aufruft, damit ich euer Leben ausspionieren kann .. muhahahaha
Wobei ich immer noch glaube, dass die meisten meiner Leser irgendwelche Bots sind. Übrigens interessant, über was für Suchanfragen manche hier landen xD

Das Wort zum Sonntag – Text ohne Titel

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Ha! Diesen Beitrag habe ich schon im Laufe der letzten Woche geschrieben und er kommt 100%  pünktlich. Ich hätte ihn ja schon heute morgen veröffentlicht, aber ich hatte keine Lust nochmal drüber zu schauen.

Mit diesem Artikel leite ich eine kleine Serie ein. Nach meinem letzten Beitrag über Beziehungen, beziehungsweise warum sie nicht funktionieren hatte ich eine Menge Feedback und unter anderem den Wunsch, einen Artikel über Beziehungen und Päärchen zu schreiben. Aber über Päärchen gibt es soooo viel zu sagen, dass es direkt etwas mehr wird. Ich werde also in den nächsten Tagen/Wochen/Monaten das Für und Wider von Beziehungen besprechen und die verschiedenen Typen von Paaren vorstellen. Natürlich alles wie ich es wahrnehme und hoffentlich auch etwas humoristisch, damit sich niemand auf den Schlips getreten fühlt.

Der Text, den ich euch heute vorstelle, ist mir quasi zur rechten Zeit in den Schoß gefallen. Vorne weg möchte ich warnen, dass er ein bisschen kitschig ist, aber auch ein bisschen traurig. Er geht im Moment auf Facebook herum. Leider weiß ich nicht, von wem der Text tatsächlich ist, bei Facebook weiß man nie wer was als seines ausgibt. Ursprünglich gepostet und deswegen von mir als Autor aufgeführt hat ihn Ennaid Seyer, die Übersetzung aus dem Englischen ist diesmal nicht von mir sondern von Philipp Schweters. Es gibt noch einen letzten Satz von wegen wenn du dies teilst rettest du vielleicht eine Ehe, aber den fand ich so ekelig kitschig, dass ich ihn rausgelöscht habe.

Married or not you should read this…
“When I got home that night as my wife served dinner, I held her hand and said, I’ve got something to tell you. She sat down and ate quietly. Again I observed the hurt in her eyes.

Suddenly I didn’t know how to open my mouth. But I had to let her know what I was thinking. I want a divorce. I raised the topic calmly. She didn’t seem to be annoyed by my words, instead she asked me softly, why?

I avoided her question. This made her angry. She threw away the chopsticks and shouted at me, you are not a man! That night, we didn’t talk to each other. She was weeping. I knew she wanted to find out what had happened to our marriage. But I could hardly give her a satisfactory answer; she had lost my heart to Jane. I didn’t love her anymore. I just pitied her!

With a deep sense of guilt, I drafted a divorce agreement which stated that she could own our house, our car, and 30% stake of my company. She glanced at it and then tore it into pieces. The woman who had spent ten years of her life with me had become a stranger. I felt sorry for her wasted time, resources and energy but I could not take back what I had said for I loved Jane so dearly. Finally she cried loudly in front of me, which was what I had expected to see. To me her cry was actually a kind of release. The idea of divorce which had obsessed me for several weeks seemed to be firmer and clearer now.

The next day, I came back home very late and found her writing something at the table. I didn’t have supper but went straight to sleep and fell asleep very fast because I was tired after an eventful day with Jane. When I woke up, she was still there at the table writing. I just did not care so I turned over and was asleep again.

In the morning she presented her divorce conditions: she didn’t want anything from me, but needed a month’s notice before the divorce. She requested that in that one month we both struggle to live as normal a life as possible. Her reasons were simple: our son had his exams in a month’s time and she didn’t want to disrupt him with our broken marriage.

This was agreeable to me. But she had something more, she asked me to recall how I had carried her into out bridal room on our wedding day. She requested that every day for the month’s duration I carry her out of our bedroom to the front door ever morning. I thought she was going crazy. Just to make our last days together bearable I accepted her odd request.

I told Jane about my wife’s divorce conditions. . She laughed loudly and thought it was absurd. No matter what tricks she applies, she has to face the divorce, she said scornfully.

My wife and I hadn’t had any body contact since my divorce intention was explicitly expressed. So when I carried her out on the first day, we both appeared clumsy. Our son clapped behind us, daddy is holding mommy in his arms. His words brought me a sense of pain. From the bedroom to the sitting room, then to the door, I walked over ten meters with her in my arms. She closed her eyes and said softly; don’t tell our son about the divorce. I nodded, feeling somewhat upset. I put her down outside the door. She went to wait for the bus to work. I drove alone to the office.

On the second day, both of us acted much more easily. She leaned on my chest. I could smell the fragrance of her blouse. I realized that I hadn’t looked at this woman carefully for a long time. I realized she was not young any more. There were fine wrinkles on her face, her hair was graying! Our marriage had taken its toll on her. For a minute I wondered what I had done to her.

On the fourth day, when I lifted her up, I felt a sense of intimacy returning. This was the woman who had given ten years of her life to me. On the fifth and sixth day, I realized that our sense of intimacy was growing again. I didn’t tell Jane about this. It became easier to carry her as the month slipped by. Perhaps the everyday workout made me stronger.

She was choosing what to wear one morning. She tried on quite a few dresses but could not find a suitable one. Then she sighed, all my dresses have grown bigger. I suddenly realized that she had grown so thin, that was the reason why I could carry her more easily.

Suddenly it hit me… she had buried so much pain and bitterness in her heart. Subconsciously I reached out and touched her head.

Our son came in at the moment and said, Dad, it’s time to carry mom out. To him, seeing his father carrying his mother out had become an essential part of his life. My wife gestured to our son to come closer and hugged him tightly. I turned my face away because I was afraid I might change my mind at this last minute. I then held her in my arms, walking from the bedroom, through the sitting room, to the hallway. Her hand surrounded my neck softly and naturally. I held her body tightly; it was just like our wedding day.

But her much lighter weight made me sad. On the last day, when I held her in my arms I could hardly move a step. Our son had gone to school. I held her tightly and said, I hadn’t noticed that our life lacked intimacy. I drove to office…. jumped out of the car swiftly without locking the door. I was afraid any delay would make me change my mind…I walked upstairs. Jane opened the door and I said to her, Sorry, Jane, I do not want the divorce anymore.

She looked at me, astonished, and then touched my forehead. Do you have a fever? She said. I moved her hand off my head. Sorry, Jane, I said, I won’t divorce. My marriage life was boring probably because she and I didn’t value the details of our lives, not because we didn’t love each other anymore. Now I realize that since I carried her into my home on our wedding day I am supposed to hold her until death do us apart. Jane seemed to suddenly wake up. She gave me a loud slap and then slammed the door and burst into tears. I walked downstairs and drove away. At the floral shop on the way, I ordered a bouquet of flowers for my wife. The salesgirl asked me what to write on the card. I smiled and wrote, I’ll carry you out every morning until death do us apart.

That evening I arrived home, flowers in my hands, a smile on my face, I run up stairs, only to find my wife in the bed -dead. My wife had been fighting CANCER for months and I was so busy with Jane to even notice. She knew that she would die soon and she wanted to save me from the whatever negative reaction from our son, in case we push through with the divorce.— At least, in the eyes of our son—- I’m a loving husband….

The small details of your lives are what really matter in a relationship. It is not the mansion, the car, property, the money in the bank. These create an environment conducive for happiness but cannot give happiness in themselves.

So find time to be your spouse’s friend and do those little things for each other that build intimacy. Do have a real happy marriage!

– Ennaid Seyer

Die Übersetzung stimmt eigentlich nicht genug, um als wörtliche Übersetzung zu gelten, aber ich möchte den Text nicht noch einmal komplett neu übersetzen und Änderungen bringen nur Schwierigkeiten mit sich. Der Sinn ist der gleiche, der Übersetzer hat sich nur die ein oder andere vokabularische und stilistische Freiheit genommen.

Als ich diesen Abend nach Hause kam und meine Frau das Abendbrot serviert hatte, nahm ich ihre Hand und sagte ihr, dass ich ihr etwas mitteilen müsse. Sie setzte sich hin und aß schweigend. Und ich sah wieder die Angst in ihren Augen.

Auf einmal war ich wie versteinert, ich konnte meinen Mund nicht mehr öffnen. Aber ich musste ihr sagen, was ich denke: Ich möchte mich scheiden lassen. Sie wurde nicht aufbrausend und regte sich über meine Worte nicht auf, sondern fragte mich leise nach dem Grund dafür.

Ich vermied eine Antwort auf die Frage. Das verärgerte sie. Sie schmiss ihr Besteck umher und schrie mich an, dass ich kein Mann sei. In dieser Nacht redeten wir nicht mehr miteinander. Sie weinte die ganze Nacht. Ich wusste, dass sie herausfinden will, was mit unserer Ehe passiert ist, aber ich konnte ihr keine zufrieden stellende Antwort geben: Ich habe mich in Jane verliebt. Meine Frau liebte ich nicht mehr.

Mit einem tiefen Gefühl der Schuld entwarf ich einen Ehevertrag in dem ich ihr unser Haus, unser Auto und 30% von unserer Firma anbot. Sie schaute ihn sich kurz an und zerriss ihn anschließend. Die Frau, mit der ich zehn Jahre meines Lebens verbracht habe, wurde mir fremd. Mir tat es um ihre Zeit und ihre Energie leid, die sie mit mir verschwendet hatte, aber ich konnte nicht mehr zurück, dafür liebte ich Jane zu stark. Schließlich brach sie vor meinen Augen laut in Tränen aus, das war die Reaktion, die ich erwartet hatte. Sie weinen zu sehen brachte mir irgendwie ein Gefühl der Erleichterung. Schon seit einiger Zeit spielte ich mit dem Gedanken, mich scheiden zu lassen, und ich war regelrecht besessen von dem Gedanken. Nun wurde das Gefühl nochmals stärker und klarer, dass es die richtige Entscheidung ist.

Am nächsten Tag kam ich spät nach Hause und sah sie schreibend am Tisch sitzen. Ich war sehr müde an dem Abend und so ging ich ohne Abendbrot zu essen direkt ins Bett. Die vielen Stunden mit Jane haben an meinen Kräften gezehrt. Ich wachte kurz auf und sah sie immer noch schreibend am Tisch sitzen. Das war mir aber egal und so drehte ich mich um und war sofort wieder eingeschlafen.

Am nächsten Morgen hat sie mir ihre Forderungen für eine Scheidung mitgeteilt: Sie verlangt gar nichts von mir, möchte jedoch einen Monat Zeit bevor wir unsere Scheidung bekannt geben. Sie möchte, dass wir einen Monat ein normales Leben leben und so tun, als wäre nichts geschehen. Ihre Gründe dafür waren einfach: Unser Sohn schreibt in einem Monat seine Klassenarbeiten und sie möchte ihn mit unserer kaputten Ehe dabei nicht belasten.

Das konnte ich akzeptieren. Aber es ging noch weiter: Sie wollte, dass ich mich daran erinnere, wie ich sie am Tag unserer Hochzeit über die Türschwelle getragen habe. Sie wollte, dass ich sie jeden Morgen aus unserem Schlafzimmer bis zur Wohnungstür trage. Ich dachte, dass sie nun total verrückt wird. Damit unsere letzten Tage aber so angenehm wie möglich wurden, willigte ich ein.

Später erzählte ich Jane von den Bedingungen, die meine Frau gestellt hatte. Sie lachte sie laut aus und sagte, dass es absurd sei. „Egal was für Tricks sie anwende, sie muss die Scheidung akzeptieren“ sagte sie höhnisch.

Nachdem ich meiner Frau mitgeteilt hatte, dass ich mich scheiden lassen will, hatten wir keinerlei Körperkontakt mehr. So ist es kein Wunder, dass es am ersten Tag ein ungewohntes Gefühl war, als ich sie hinaus trug. Unser Sohn stand hinter uns und applaudierte. „Papa hält Mama im Arm“ freute er sich. Seine Worte taten mir weh. Vom Schlafzimmer durch das Wohnzimmer bis zur Wohnungstür – ich ging über 10 Meter mit ihr in meinem Arm. Sie schloss langsam ihre Augen und flüsterte mir zu: „Bitte sag unserem Sohn nichts über unsere Scheidung“. Ich nickte und ein bedrückendes Gefühl überkam mich. Ich setzte sie draußen vor der Tür ab. Sie ging zur Bushaltestelle, um dort auf den Bus zu warten, der sie zu ihrer Arbeit bringt. Ich fuhr alleine in mein Büro.

Am zweiten Tag fiel uns alles viel leichter. Sie lehnte ihren Kopf an meine Brust. Ich konnte den Geruch ihrer Bluse riechen. Mir wurde klar, dass ich diese Frau für eine lange Zeit nicht mehr richtig angesehen hatte. Mir wurde klar, dass sie nicht mehr so jung wie bei unserer Hochzeit war. Ich sah kleine Falten in ihrem Gesicht und auch die ersten kleinen grauen Haare. Unsere Ehe ging an ihr nicht spurlos vorüber. Für eine Minute habe ich mir die Frage gestellt, was ich ihr damit angetan habe.

Als ich sie am vierten Tag auf den Arm nahm, merkte ich, dass ein Gefühl der Vertrautheit wieder aufkam. Dies war die Frau, die mir zehn Jahre ihres Lebens geschenkt hatte.
Am fünften Tag fiel mir auf, dass die Vertrautheit weiter zunahm. Ich erzählte Jane nichts davon.
Je weiter der Monat dahin ging, desto leichter fiel es mir, sie zu tragen. Vielleicht machte mich tägliche Training stärker.

Eines morgens sah ich ihr dabei zu, wie sie überlegte, was sie anziehen soll. Sie probierte einige Kleidungsstücke aus, konnte sich aber nicht entscheiden. Dann sagte sie seufzend: „Alle Kleidungsstücke werden immer größer“. Plötzlich merkte ich, dass sie viel dünner geworden war. Das war also der Grund dafür, dass mir das Tragen immer leichter fiel!

Auf einmal traf es mich wie ein Schlag: Sie trug so viel Schmerz und Bitterkeit in ihrem Herzen! Unterbewusst streichelte ich ihren Kopf.

In diesem Moment kam unser Sohn und sagte: „Papa, es ist Zeit, du musst Mama aus dem Zimmer tragen!“. Es wurde ein wichtiger Teil seines Lebens, zu sehen, wie Papa Mama aus dem Zimmer trug. Meine Frau sagte unserem Sohn, dass er näher kommen solle. Als er das tat, nahm sie ihn fest in den Arm. Ich drehte meinen Kopf weg, weil ich Angst hatte, meine Meinung noch in letzter Minute zu ändern.
Ich nahm sie dann in meinen Arm und trug sie aus dem Schlafzimmer durch das Wohnzimmer in den Flur. Ihre Hand lag leicht an meinem Hals. Ich hatte sie fest im Arm. Es war so wie an dem Tag unserer Hochzeit.

Ich machte mir Sorgen, weil sie immer weniger wog. Als ich sie am letzten Tag auf dem Arm hatte, konnte ich mich kaum bewegen. Unser Sohn war schon in der Schule. Ich hielt sie fest und sagte ihr, dass mir gar nicht aufgefallen war, dass in unserem Leben die Intimität fehlt. Ich fuhr zu meinem Büro und sprang aus dem Auto, ohne es abzuschließen – dafür war keine Zeit. Ich hatte Angst, dass jede Verzögerung mich umstimmen könnte. Ich rannte die Treppe hoch. Als ich oben ankam, öffnete Jane die Tür. „Es tut mir leid, aber ich will mich nicht mehr scheiden lassen“ sagte ich ihr.

Sie blickte mich erstaunt an und fasste mir an die Stirn. „Hast du Fieber?!“ fragte sie. Ich nahm ihre Hand von meiner Stirn und sagte: „Es tut mir leid, Jane, ich will mich nicht mehr scheiden lassen. Unser Eheleben war vermutlich deswegen so eintönig, weil sie und ich uns nicht zu schätzen wussten, und nicht weil wir uns nicht mehr lieben! Jetzt erst wird mir klar, dass ich damals, als ich sie an unserem Hochzeitstag über die Türschwelle getragen habe, die Treue geschworen habe, bis der Tod uns scheidet“.
Plötzlich schien Jane aufzuwachen. Sie gab mir eine schallende Ohrfeige, knallte die Tür zu und brach in Tränen aus. Ich lief hinunter und zu dem Blumenladen, der auf meinem Weg lag. Dort angekommen bestellte ich einen Strauß für meine Frau. Die Verkäuferin fragte mich, was sie auf die Karte schreiben soll. Ich lächelte und schrieb: Ich werde dich jeden Morgen über die Schwelle tragen, bis der Tod uns scheidet.

Als ich an diesem Nachmittag zu Hause ankam, hatte ich ein Lächeln auf den Lippen und einen Strauß Blumen in der Hand. Ich rannte die Treppen nach oben und fand meine Frau im Bett – tot. Meine Frau hatte seit Monaten gegen Krebs gekämpft und ich war zu viel mit Jane beschäftigt, um das überhaupt nur mitzubekommen. Sie wusste, dass sie bald sterben würde und wollte mich vor einem bewahren: Den negativen Gefühlen unseres Sohnes mir gegenüber. Wenigstens in den Augen meines Sohnes bin ich der liebevolle Ehemann geblieben.

Es sind die kleinen Dinge in einer Beziehung, die wirklich wichtig sind. Es ist keine Villa, ein Auto oder Berge von Geld. Diese Dinge können zwar das Leben bereichern, aber sind niemals der Ursprung des Glücks.

Also nimm dir die Zeit und tu für deine Partnerschaft die Dinge, die eine solche Ausmachen. Es sind die kleinen Aufmerksamkeiten, die für Geborgenheit und Nähe sorgen.

Lebe eine glückliche Partnerschaft!

– Philipp Schweters

Dieser Text ist auf eine sehr interessante Weise berührend und abstoßend zugleich. Ich habe das Bild nicht mit übernommen, weil darauf ein Typ Mann zu sehen war, dem ich das Fremdgehen aus Spaß und Geltungsdrang deutlich mehr zutraue als sich neu zu verlieben. Aber ich will hier nicht meine Vorurteile erläutern sondern meine gemischten Gefühle dem Text gegenüber.

Schon vor einigen Jahren habe ich meine Mutter aus einem Grund, der mir heute nicht mehr einfällt gefragt, ob man mehr als einen Menschen gleichzeitig lieben kann. Sie bejahte es und bis heute habe ich nicht voll verstanden, was das bedeutet. Heute bin ich mir nicht einmal mehr ganz sicher, ob ich die Frage selbst verstanden habe. Mit mehr als einen Menschen lieben ist natürlich nicht gemeint seine Kinder, seine Geschwister oder seine Eltern zu lieben, sondern einen Partner. Für mich ist es schon schwer genug in einen Menschen verliebt zu sein. Vielleicht liegt es auch an meiner persönlichen Auffassung von Liebe, aber die erläutere ich wann anders.
Der Mann, der den Text erzählt scheint sich nach 10 Jahren Ehe in eine andere Frau verliebt zu haben. Der Alltag mag seine Liebe gefressen haben, vielleicht verändern sich Gefühle mit der Zeit einfach. Man ist nicht mehr bereit, die gleichen Kompromisse einzugehen wie zu jüngeren Jahren, vielleicht ist es aber wirklich auch der körperliche Aspekt, der unter dem Sohn gelitten hat. Vielleicht ist Jane eine leidenschaftliche, heiße, aufregende Frau die ihn an das erinnert hat, was er an seiner Frau nicht oder nicht mehr hat. Was auch immer er in ihr gesehen hat, ich glaube, dass niemand eine Ehe ohne vorher darüber nachzudenken aufgibt.
Als nächstes kommt der unglaublich theatralische Teil. Ich weiß nicht, ob es eine Frau gibt, die wirklich so reagiert hätte. Aber vor allem glaube ich nicht, dass die Frau ihre Krankheit vor ihrem Mann geheim gehalten hätte. Krebs, der so plötzlich ausbricht ist sehr selten, und dass der Tag, an dem sie es erfährt und ihrem Mann mitteilen möchte ausgerechnet der ist, an dem er ihr eröffnet, dass er sich trennen möchte, ist sehr unwahrscheinlich. Dass das ganze dann auch noch zusätzlich zufälligerweise in die Zeit fällt, in der der Sohn Prüfungen schreibt .. das erscheint mir etwas an den Haaren herbei gezogen. Der Text stellt sich jedoch selbst etwas so dar, als entspräche er der Wahrheit.

Mehr möchte ich dazu jetzt auch gar nicht mehr schreiben, unter anderem weil der Beitrag sowieso schon so lang ist. Ich hoffe, es gibt ein paar Leute, die überhaupt hier unten angekommen sind.

Morgen geht die Uni wieder an, dennoch werde ich im Laufe der Woche anfangen, ein Bisschen was über Paare zu erzählen und wie ich sie wahrnehme. Ich hoffe, es kommt ein bisschen humorvoll rüber und nicht total verbittert.

In diesem Sinne, hochachtungsvoll
eure zukünftige, verrückte Katzenlady

Das Wort zum Sonntag – Was darf man eigentlich noch?

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Es gibt so Tage, an denen könnte ich den ganzen Tag essen. Egal was ich esse, irgendwie habe ich immer noch dieses hohle Gefühl im Bauch, aber ich kann doch nicht einfach Nahrungsmittel hinein werfen bis es mir zu den Ohren raus kommt. Und selbst dann hätte ich wahrscheinlich immer noch Appetit auf ein paar Popcorn, oder ein Stück Kuchen. Zum Glück konnte ich mich gestern zurück halten sonst wären die Entbehrungen der letzten Zeit Wochen nämlich ziemlich fürs Klo gewesen. Aber hey! Ich bin stärker als mein böser Zwilling, der in meinem Körper wohnt.

Mein Thema heute ist eines, was mich immer wieder mal angestoßen hat, immer wieder mal habe ich mich damit beschäftigt bis ich meinte, eine zufriedenstellende Lösung gefunden zu haben. Aber keine zwei Wochen später haben mich für Gewöhnlich die Konsequenzen eingeholt und mir die lange Nase gezeigt. Letzte Woche allerdings habe ich mal darüber nachgedacht ohne in akuter Entscheidungsnot zu sein.

Aus Sarah Burrini - Das Leben ist kein Ponyhof

Dieser Comic ist aus der Feder von Sarah Burrini, einer freien Comiczeichnerin un Illustratorin aus Köln. Sie führt fleißig einen zwei Mal die Woche erscheinenden, mehr oder weniger autobiographischen Webcomic „Das Leben ist kein Ponyhof“ und hat sich in den letzten Wochen auch vermehrt mit dem Thema Meinungsbildung auseinander gesetzt. Ihre Comics stehen unter der Creative Commons Lizenz, was für mich persönlich gerade sehr sehr praktisch ist, weil ich selbst verständlich mal wieder erst kurz vor knapp angefangen habe, mir Gedanken um mein wöchentliches Thema zu machen. Aber ich habe ihr trotzdem noch eine Mail geschrieben, also falls der Beitrag nur einen Tag online steht habe ich mir von ihr einen mentalen Tritt in den Hintern geholt.

Ich kann jedem nur empfehlen, sich da mal durch zu klicken. Sie schreibt und zeichnet sehr amüsant und oft unglaublich selbstironisch. Außerdem träumt sie von einem riesigen Glas Nutella zu dem man über ein Sprungbrett Zugang hat, was mir persönlich ein unglaublich intensives Gefühl der Verbundenheit gibt.

Vor ein paar Strips hat Sarah begonnen über die Problematik der Meinungsbildung in Bezug auf die Urheberrechtsfrage zu zeichnen. Das Thema ist furchtbar verwirrend, weil ständig aus irgendwelchen Texten und Meinungen einzelne Sätze aus dem Zusammenhang gerissen und zweifelhaft zitiert werden. Dann gibt es wiederum Texte deren Inhalt tatsächlich einfach Bullshit ist und wieder bei anderen fragt man sich, ob sie nicht vielleicht nur die halbe Wahrheit sagen. Mein Vater hat mir das Internet früher immer als nahe zu rechtsfreien Raum erklärt. Es sei fast unmöglich, sein Recht geltend zu machen. Wenn man ein Bild im Internet hochlade sei es, als werfe man es in Bagdad auf die Straße. Eben dadurch, dass man sich im Internet absolut anonymisieren kann hat man als Urheber kaum eine Möglichkeit, gegen Rechtsverstöße vor zu gehen. Mir persönlich ist es schon im Texten passiert, dass ich teilweise ganze Passagen irgendwo anders wieder gefunden habe, manchmal auch nur die Idee, die anders verpackt wurde. Aber was soll ich denn dagegen machen? Meine persönliche Konsequenz war einfach, kaum noch Texte hochzuladen. Leider folgerte aus dem stark eingeschränkten Publikum auch, dass ich fast nichts mehr geschrieben habe. Kürzlich habe ich erzählt, dass ich KaKAO Karten male. Wir haben eine eigene Galerie, in der die Bilder sowieso schon mit verschwindend geringer Qualität hochgeladen werden, sie also ziemlich uninteressant zur Weiterverarbeitung sind. Außerdem haben nur angemeldete Mitglieder Zugriff auf die Galerie, es ist also alles relativ übersichtlich, trotzdem kann ich mich nicht wehren, dass mein Bild vielleicht irgendwo landet, wo ich es nicht haben will. Besonders auf Seiten, wo ich nicht selbst unterwegs bin zum Beispiel politisch/spirituell Zweifelhafte Foren oder auch Pornoseiten, kann ich absolut nichts dagegen tun. Einfach weil ich keine Ahnung habe. Oder irgendjemand stellt meine Bilder aus und behauptet, es wären seine eigenen. Wenn ich zufällig darüber stolpern würde, natürlich könnte ich dann etwas dagegen machen. Aber wonach soll ich denn suchen? Die werden die Sachen kaum unter den gleichen Tags aufführen wie ich, es wäre reiner Zufall, wenn ich etwas fände. Und wenn ich tatsächlich irgendwie davon erfahre, dann hab ich garantiert keine Kohle für einen Rechtsstreit.

Ich kann mich noch erinnern, als die Piraten gerade so im Entstehen waren habe ich davon gehört, dass sie das Urheberrecht über den Tod hinaus abschaffen wollen. Heute hat eine Familie ja die Rechte noch je nach Genre 60 Jahre über den Tod des Künstlers hinaus. Damals wie heute bin ich absolut schockiert von der Idee. In meinen Ohren klingt das danach, alle erfolgreichen Künstler für Vogelfrei zu erklären. Denn jemand, der zum Beispiel ein Lied kopieren möchte müsste den Komponisten nur unauffällig aus dem Weg schaffen und könnte an der Arbeit eines anderen Ruhm und Reichtum erlangen. Mag sein, dass meine Sicht da etwas krass ist, aber Menschen sind bereit ihre Hände für Geld sehr schmutzig zu machen. Mord ist da doch wirklich noch das Kleinste.

Aber das ist nicht das einzige Thema. Sarah stellt sich in letzter Zeit auch wie viele andere vermehrt die Frage, was man noch essen darf, und was man sein lassen sollte? Ich finde die Frage wahnsinnig anstrengend, weil jeder irgendwas mal gehört hat und irgendwo mal dies und jenes aufgeschnappt und der Bruder eines Freundes eines Schwagers sei an jenem gestorben und .. BLAH! Sogar die dumme Kuh die in meiner Reha die Vorträge über Ernährung gehalten hat hatte keine Ahnung. Und die war immerhin nach eigener Aussage ‚Diätberaterin‘. Spätestens als sie von mehrfach gesättigten Fettsäuren gesprochen hat hätte ich ihr ihren dürren Hals umdrehen können. Zur Erklärung: Gesättigte Fettsäuren bedeutet, dass jedes C-Atom der Kohlenstoffkette 4 Verbindungen eingegangen ist. Eine ungesättigte Fettsäure hat mindestens ein C-Atom, das mindestens eine Doppelbindung zu einem anderen C-Atom hat, was bedeutet, dass es nicht 4 sondern 3 oder 2 Bindungen eingegangen ist. Deswegen kann eine Fettsäure zwar mehrfach ungesättigt sein, mehrere C-Atome in Doppel- und/oder Dreifachbindungen, niemals jedoch mehrfach gesättigt. Weil gesättigt eben ein absoluter Zustand ist. Aber die hatte insgesamt einfach nicht wirklich viel Ahnung. Mir wurde hinterher erklärt, dass es bei den Seminaren mehr darum geht, das Bewusstsein zu stärken, als Wissen zu vermitteln. Dummerweise sind die meisten Menschen unglaublich leichtgläubig. Was ich auch überhaupt nicht haben kann sind Leute, die mir ihre Ernährungseinstellung aufzwingen wollen. Ich kenne mich glaube ich relativ gut mit der Wirkung von Essen auf den Körper aus und habe mich da bestimmt mehr damit beschäftigt als die meisten anderen. Wenn ich etwas ungesundes esse, dann weiß ich meistens, dass es ungesund ist und habe für mich beschlossen, es trotzdem zu essen. Für mich habe ich beschlossen, dass ich lieber 50 Jahre lang glücklich und SATT lebe als 100 hungrig und entbehrungsreich. Am besten dann noch 100 Jahre, von denen man sich 30 Jahre lang Sorgen um seine Ernährung gemacht hat. Ich versuche auf das zu achten, was mir leicht fällt (Eier aus Freilandhaltung, Nachhaltige Produktion, Früchte der Saison … ) hin und wieder auch etwas, was mir nicht so leicht fällt, aber wenn Ernährung nur noch aus Verzicht besteht, dann mag ich nicht mehr. Ich finde es auch durchaus in Ordnung viel Geld für Nahrungsmittel auszugeben, da ist es bestimmt besser angelegt als in Benzin. Das soll jeder so Hand haben, wie er es für richtig hält, aber man sollte sich nicht ungefragt einmischen.

Jaaah genau. Naja, schaut euch den Blog mal an, die Dame updatet jeden Montag und Donnerstag, meistens pünktlich. Irgendwie klick ich aber trotzdem jeden Tag drauf. Als ob ich morgens wüsste, was für ein Wochentag grad ist 😉

In diesem Sinne, ich geh jetzt noch feiern.

Die To-do-List des Todes … da steht bestimmt nicht mehr drauf!

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Ich bin ein schlechter Mensch, ich habe schon wieder zwei Sonntage verpasst. Aber irgendwie sind die beiden Wochen so furchtbar schnell vergangen, ich weiß gar nicht, wie das passieren konnte. 😦 Entweder ich nehme mir einfach immer viel zu viel vor oder das, was ich wunderschön und minutiös plane wird von irgendjemandem zerstört. Vielleicht auch beides. Wahrscheinlich beides. Aber wahrscheinlich wäre es einfach am besten, wenn ich mein Lan Kabel aus der Wand reiße. Und mein W-Lan kaputt mache. Und mein UMTS am Händi zerstöre .. Wenn ich schon dabei bin könnte ich meine Fenster mit Zeitungspapier verkleben. Hey, die Idee ist gar nicht so schlecht, mit dem  Zeitungspapier. Weiß jemand noch eine Zeitung die keine farbigen Bilder abdruckt?

Jedenfalls, warum habe ich keine ‚Zeit‘ .. unter anderem habe ich irgendwann im letzten Monat nach längerer Pause wieder angefangen regelmäßig KaKAO Karten zu zeichnen. Um ein bisschen Platz zu füllen poste ich mal mein neuestes Meisterwerk. Tatsächlich ist es einer meiner kleinen privaten Geistesblitze die ich so hin und wieder ausspucke. Dann könnte man fast meinen ich kann sogar zeichnen.

Die Karte heißt ‚Stocking‘ (wie immer unglaublich kreativ in der Namensgebung. Ich möchte mich hiermit offiziell bei meinen Kindern entschuldigen, die wahrscheinlich so dumme Namen wie Kurt und Erika bekommen werden.) und ist im Zuge einer STA, SammelTauschAktion zum  Thema Color Splash entstanden. Color Splash bedeutet, dass eine oder mehrere Farben ein Detail des Bildes aus einem sonst in Graustufen gestalteten Motiv hervor heben. Ich glaube, man kann das Konzept im Bild ganz gut erkennen. Bei diesem Schätzchen habe ich leichtes Layout Papier von Schöllerhammer und meine geliebten Copics benutzt. Genauer V17, BV08 und C00-9. Blöderweise habe ich ausgerechnet im Gesicht daneben gegriffen, aber herrje, dann liegt es halt im Schatten. Der Hintergrund war eine Blenderschlacht, ein wahrer Härtetest für Papier, den es mit Bravur bestanden hat. Das Papier ist wirklich super, kann ich nur sehr empfehlen. Copics sind übrigens Layoutmarker, also Pigmentfasermaler auf Alkoholbasis und fast so teuer wie Benzin. Aber sie sind einfach episch, ich liebe meine Babys. Naja, mir gefällt sie, ich bin wirklich stolz auf das gute Stück. Ich male gerne ungewöhnliche Posen und Perspektiven und ich finde, das ist mir hier sehr gut gelungen. Wollte sie ja fast nicht aus der Hand geben. Wenn der Brief in der Post verloren geht lauf ich in der Filiale Amok. AMOK! Sag ich da! Mit der KETTENSÄGE! .. hoffentlich hat die Polizei keinen Suchfilter über Blogs laufen.

Wie zu erwarten war bin ich mit meiner neuen Kreativität sofort wieder von einer STA in die nächste gestürzt. Ich glaube proportional zu den erstellten Karten insgesamt hat niemand an so vielen STA teilgenommen wie ich. Allein in den letzten drei Monaten war die Monkey Island STA (Wie hätte ich da widerstehen können?!), die Color Splash STA und jetzt gerade läuft eine neue Aquarelle STA an. Ich bin quasi die STA-Hure des Forums. KaKAO Karten heißt übrigen KartenKunst – Auflagen und Originale, es handelt sich dabei um selbstgemachte Sammelkarten im üblichen Format 2.5“*3.5“ bzw 64mm*89mm. Man kann alles mögliche darauf malen und JA es ist absolut sinnlos, aber es macht Spaß.
Aktuell habe ich eben also wieder 3 Karten für die Aquarelle STA (+ eine für die Organisatorin), dafür habe ich aber noch reichlich Zeit. Nur dass ich dummerweise drei anderen Täuschen Monate hinter her hinke. Außerdem male ich im Moment gleich an mehreren Karten für mein Sözchen, die nur nicht auf mich gehört hat und deswegen bei Blogger und nicht bei der viel seriöseren und wichtigeren Plattform ist wo die guten Blogs sind … öhm. Aber ich zeichne soooo gerne Karten für sie weil bei ihr darf ich ganz nackte Brüste malen :> .. jemand der noch nie nackte Brüste und einen schönen runden weiblichen Hintern gemalt hat hat keine Ahnung wie schön das ist. Wohlgeformte Frauenkörper sind einfach wahnsinnig ästhetisch. Kleidung nervt da nur. Außerdem muss man bei Klamotten immer Kleiderfalten malen und die setze ich so willkürlich, dass da teilweise ganz schräge Konstruktionen dabei raus kommen.

Aber wenn ich nur mit malen beschäftigt wäre, dann wäre das ja noch gar nicht so schlimm. Wenn man davon absieht, dass ich die ungekrönte Endspurtkönigin bin. Nein, es kommt noch dazu, dass ich ganz dringend mein Zimmer aufräumen muss. Spaß beiseite, muss ich wirklich, aber das ist ein Akt von 10 Minuten, maximal. Man müsste den faulen Hintern eben nur mal dazu aufraffen. Wenn die Welt nur immer alles so hübsch nach einander einhalten würde, wie ich es mir vorbereite. Und noch genug Zeit für einen großen Pott Kaffee ließe. Donnerstag und Freitag bin ich den ganzen Tag bei meinem Patenkind streichen. Aber die Farbe ist noch ein Geheimnis, damit keiner mehr rein redet. Vielleicht mach ich am Ende Photos. Als nächstes kommt noch dazu, dass ich einen Kurs dringen umbuchen muss, damit ich nicht an 3 Tagen für eine Veranstaltung in die Uni fahren muss. Das war irgendwie unklug. Außerdem wollte ich auch noch einem Dozenten schreiben, dass ich gerne an seinem Projektseminar teilnehmen würde UND ich habe meine ellenlange Literaturliste noch nicht gekauft. Ich glaube, ich möchte weinen, wenn ich daran denke. Ich hätte irgendwas studieren sollen wo es nicht so viele Bücher drüber gibt. Literaturwissenschaft ist überraschenderweise sehr literaturlastig, wie konnte das nur kommen?!

Und dann ist da noch dieses Jobangebot das ich gesehen habe und gesagt habe, ich melde mich da nur, wenn ich die üblichen Anforderungen innerhalb von 4 Tagen schaffe. Tja, der dritte Tag dieser selbstgestellten Frist läuft heute aus. Ich bin so ein Genie. Mein Plan war ein trivialer und ein sachlicher Text. Für den trivialen Text habe ich mir ein Märchen ausgesucht und mir von einer Freundin fünf Schlagworte nennen lassen. Da kann durchaus was amüsantes draus werden. Aber worüber soll ich einen sachlichen Text schreiben?! Woher soll ich wisse, wofür sich Menschen interessieren? Wo ich doch immer so polarisiere und meine Meinung immer so ins extreme neigt? Politische Themen fallen also schon einmal raus. Vielleicht eine Literaturrezension? Das macht Spaß und ich habe ein paar sozusagen vorbereitet. Aber das waren Pläne für den Blog und sie sind unglaublich durcheinander. Vielleicht sollte ich einfach mal aufhören Pläne zu machen.

Übrigens brauche ich dringend eine neue Tastatur. Das Problem ist nicht mal, dass ich die kaufen müsste und kein Geld habe. Also ich habe kein Geld, so ist das nicht, aber ich bräuchte die nicht selbst kaufen. Weil eine weitere meines kleinen Lieblings, ich benutze NUR die flache Cherry Tastatur, man gönnt sich ja sonst nichts!, jedenfalls liegt ein weiteres Exemplar bei meinem Papa auf Lager und ich bin Papis Prinzessin, wenn ich ihn ganz lieb darauf aufmerksam mache, dann krieg ich die bestümmt! Wieder so eine Sache … das ist irgendwie nicht einmal Faulheit, ich habe sogar schon mit ihm darüber geredet, aber irgendwie nerven mich die Spackereien meiner Tastatur noch nicht genug um mir tatsächlich eine neue zu holen. Aber sie spackt ganz erheblich. Wenn ich nicht schon während des schreibens (warum streicht mir diese dumme Rechtschreibkorrektur ‚des schreibens‘ an? Kennt die keinen Genitiv?!) die ganzen Tippfehler korrigiert hätte sähe dieser Text durchaus amüsant wenn auch nicht mehr wirklich lesbar aus. Die Tippfehler mache ich auch garantiert nicht selbst, es sei denn, ich habe plötzliche Zuckungen in der nicht tippenden Hand. Manchmal bleiben Tasten auch hängen, allerdings nicht physisch sondern mehr so psychisch. Also der Buchstabe schreibt weiter, aber die Taste ist ganz normal. Erst, wenn ich eine andere Taste benutzt habe hört es auf. Ganz ganz seltsame Sache, vielleicht wollen mir Geister aus dem Jenseits etwas mitteilen?

Bald gibt es also eventuell ein neues Märchen von mir. Falls die mich da nämlich nehmen muss ich erstmal klären, was ich überhaupt noch darf, am Ende habe ich vielleicht nicht mal mehr die Rechte an meinen Notizen zu Hausaufgaben oder Zahnarztterminen in meinem Kalender.

In diesem Sinne.

P.S.: Liebes WordPress Team … repariere endlich die verdammte Rechtschreibkontrolle ich – brauch – die!!!

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Bei meinem gestörten Verhältnis zu hygiene könnte ich bei dem Beitrag fast schon weinen. Mir graut schon bei dem Gedanken, dass Menschen mir die Hand schütteln und nach dem letzten Besuch auf dem Porzellanthron die Pfoten nicht ordentlich gesäubert haben könnten. Oh Angst oh Graus, ich will nie mehr ins Krankenhaus.

 

Den Blog kann ich übrigens nur jedem wärmstens empfehlen. Mit Witz und Charme beschreibt der Autor tägliche und ungewöhnliche Situationen aus seinem Leben als Feuerwehrmann, Rettungsassistent und Mensch. Im Moment schreibt er gerade an einem Buch zum Blog, eine Analogform quasi und ich freue mich sehr darauf, das gute Stück in den Händen zu halten und gnadenlos in der Luft zu zerreisen.  Bis dahin übe ich fleißig weiter Rezensionen und Kritiken, aber wenn es so wird wie der Blog sehe ich dem Bestseller nichts im Wege stehen 🙂

Der tägliche Wahnsinn

Klinikum Bremen: wieder sind Babys an Bakterien gestorben.  Durch die Medien geht ein riesen- Aufruhr, weil die Station ja erst aufwändig renoviert wurde. Aber woher kommen die Bakterien? Wachsen die an Wänden? So wie Schimmel? Oder sind die in den Betten? Das kann doch nicht möglich sein, dass man in DER EINEN Klinik so Probleme mit der Hygiene hat! – Nicht? Richtig. Die Probleme gibt es nicht nur dort.

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Das Wort zum Sonntag – Der U-Bahn Pianist

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Ich sags euch, drei Kreuze in meinem Kalender, wenn das Wort zum Sonntag tatsächlich mal am Sonntag kommt. Aber Sonntag ist ja sowieso viel eher ein Lebensgefühl als ein Tag. Vor allem für so nen Ferienschmarotzer wie mich. Aber diesmal lags ja nicht mal an mir und meiner Schusseligkeit sondern daran, dass WP mein Passwort vergessen hatte. Jedenfalls lud es und lud es und lud es … dann halt eben doch nicht.

Heute habe ich einen sehr hübschen Text für euch, den ich von meinem liebsten Freizeitdieb geklaut habe. Leider weiß ich nicht, wer den Text geschrieben hat, weil sie im Internet ja alle so furchtbar auf Anonymität stehen.

Natürlich habe ich das für meine kleine Leserschaft auch übersetzt. Nicht schön, aber selten! Außerdem auch ein bisschen frei, aber sonst klang es echt … bitter.

In Washington DC, in einer U-Bahn Station an einem kalten Januarmorgen 2007 spielte ein Mann auf einer Violine etwa 45 Minuten lang sechs Stücke von Bach. Währenddessen waren schätzungsweise 2000 Personen im Bahnhof unterwegs, die meisten von ihrem auf dem Weg zur Arbeit.

Nach etwa fünf Minuten bemerkte ein Mann mittleren Alters den spielenden Musiker, wurde langsamer und hielt für ein paar Sekunden an, dann beeilte er sich um seine Verbindung zu erreichen.

Wiederum vier Minuten später verdiente der Geiger seinen ersten Dollar. Eine Frau warf das Geld in den Hut und lief weiter ohne anzuhalten.

Nach sechs Minuten lehnte sich ein junger Mann gegen die Mauer um ihm zu zuhören, dann schaute er auf seine Uhr und ging weiter.

Nacht zehn Minuten hielt ein drei jähriger Junge an, doch seine Mutter zog ihn eilig weiter. Das Kind hielt an und sah wieder zum Geiger, aber seine Mutter zog fester und das Kind lief weiter, den Kopf die ganze Zeit nach hinten gerichtet. Dieser Vorgang wiederholte sich mit mehreren Kindern, aber jedes Elternteil, ohne Ausnahme, forderte sein Kind auf, sich hurtig weiter zu bewegen.

Nach 45 Minuten: Der Musiker spielte durchgehend. Nur sechs Personen stoppten und hörten eine kleine Weile zu. Etwa 20 gaben ihm Geld aber liefen in ihrer normalen Geschwindigkeit weiter. Der Mann sammelte insgesamt 32 Dollar.

Nach einer Stunde beendete er sein Spiel und Ruhe kehrte ein. Niemand bemerkte es und niemand applaudierte. Es gab keine Reaktion.

Niemand wusste es, aber der Geiger war Joshua Bell, einer der größten Musiker der Welt. Er spielte eines der aufwendigsten Stücke, die jemals geschrieben wurden auf einer Geige, die 3.5 Millionen Dollar wert ist. Zwei Tage zuvor spielte Joshua Bell im ausverkauften Theater in Boston, 100 Dollar pro Sitz, das gleiche Konzert.

Dies ist eine wahre Geschichte. Joshua Bell, incognito spielend in einer U-Bahn Station in D.C., wurde organisiert von der Washington Post als Teil eines sozialen Experiment über Wahrnehmung, Geschmack und die Prioritäten der Leute. 

Dieses Experiment warf einige Fragen auf: 

Bemerkten wir Schönheit in einem alltäglichen Umfeld, zu einer unpassenden Uhrzeit?

Wenn ja, halten wir inne, um es anzuerkennen?

Wer Fehler in meiner Übersetzung findet darf sie mit den besten Wünschen behalten. Oder freundlich verpackt posten, meine letzte Englischstunde ist so lange her, dass ich ernsthaft zufrieden damit bin, mehr behalten zu haben als potatoe.

Der Text hat etwas in mir berührt, das ich immer wieder gerne erschlagen und töten oder einfach nur ignorieren möchte: Mein schlechtes Gewissen. Und ich habe ein ganz besonders schlechtes Gewissen. Allerdings muss ich sagen, dass ich wirklich stolz auf meine Stadt bin. Denn in München weiß man Schönheit auch auf der Straße sehr zu schätzen, glaube ich. Vor allem in der Fußgängerzone habe ich es noch nie erlebt, dass um einen guten Schausteller nicht mindestens eine mittelgroße Traube Menschen gedrängt stand. Allerdings ist die Fußgängerzone natürlich auch ein sehr rentabler Platz für einen Künstler, da dort selten Menschen ‚auf der Durchreise‘ sind.

Als ich den Text das erste mal gelesen habe hat er mein Gewissen angesprochen, weil ich von mir selbst glaube, dass ich wahrscheinlich nicht stehen geblieben wäre. Ich wäre nämlich wahrscheinlich wie so oft etwas knapp in der Zeit gewesen, denn wer lässt sich schon auf dem Weg mehr Zeit, wenn er statt dessen auch eine halbe Stunde länger schlafen könnte. Einem Dozenten im Seminar oder gar einem potentiellen Chef beim Vorstellungsgespräch zu sagen, man sei etwas spät, weil man in der U-Bahn noch einem Straßenkünstler hatte lauschen wollen, kommt glaube ich eher nicht so gut an. Mal ganz davon abgesehen, dass ich für gewöhnlich die sozialabschreckende Wirkung von auffälligen Kopfhörern sehr zu schätzen weiß. Ich bekomme selten viel von meiner Umwelt mit.

Aber ich habe mich eigentlich immer für einen eigenartigen Einzelfall gehalten. Gibt es vielleicht Menschen, die sich von dieser unerwarteten Schönheit eher gestört fühlen, weil sie eben keine Möglichkeit haben, sie adäquat zu schätzen? Geben solche Menschen lieber übermäßig viel Geld aus, damit die Schönheit in ihrem Leben einem Plan unterworfen ist? Wo genau liegt das Problem? Ich glaube nicht, dass es die Schönheit ist, die nicht bemerkt wird. Der Geiger hat nicht an dem einen Abend besser oder schlechter gespielt als am Morgen in der U-Bahn Station. Vielleicht liegt das Problem viel eher daran, dass wir gar keine Möglichkeit haben diese Spontanität wahr zu nehmen. Für die meisten klingt es viel zu sehr nach einer Ausrede, wenn jemand sagt ‚Ich kann grad nicht..‘, ‚.. keine Zeit‘ oder ‚Es tut mir Leid!‘, wenn man den Satz kaum bis zum Ende hören kann, weil der sprechende während dessen schon weiter gerauscht ist. Vielleicht ist es eine Ausrede, aber bitte wo liegt die Grenze zwischen Grund und Ausrede? Nur weil ein anderer Enttäuscht von der Antwort ist muss sie doch deshalb nicht falsch sein. Kann man es einem Arbeitnehmer ankreiden, dass seine Priorität eher auf dem Brötchen verdienen liegt als auf dem unerwarteten Genuss reiner Schönheit auf dem Weg zur Arbeit? Ist es nicht eher kontraproduktiv, weil man den Menschen einen Leckerbissen serviert in dem Wissen, dass sie ihn nur im vorbei rennen kurz sehen, den Hauch eines Geruchs erahnen können? Eigentlich ist das doch ein Akt der Grausamkeit. .. Ist es das?

Ich finde, der Text eignet sich sehr gut, um einmal kurz darüber nachzudenken, ob man sein Leben nicht etwas entschleunigen sollte.

In diesem Sinne

P.S.: Rechtschreibkorrektur ist immer noch kaputt, ich hoffe, ihr könnt über die Fehler, die selbstverständlich nur durch meine kaputte Tastatur entstehen, hinweg sehen.

Das Wort zum Sonntag – Warum Beziehungen nicht funktionieren.

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Guten Abend! Heute habe ich für euch einen Ausschnitt aus dem Film ‚Keinohrhasen‘ von und mit Til Schweiger. Nein, das hier soll keine Werbung sein, so dicke, dass ich ihn allen empfehlen muss, war der Film nicht (aber dicke genug, dass ich ihn für 4.99 Euro im Sonderangebot auf DVD gekauft hab). Aber der Film vermittelt eine ganz besondere Wahrheit, die mich im Kino fast zum aufspringen und aufschreien gebracht hätte.

Der Filmausschnitt ist ein Dialog zwischen den Protagonisten Anna und Ludo. Ludo ist ein schlimmer Schwerenöter, der sich Frauen ins Bett holt und wieder abwirft. Anna ist eine romantische Idealistin, die von der einen oder anderen Beziehung schwer enttäuscht wurde, aber trotzdem an ihrem Ideal fest hält. Außerdem ist sie eine besondere Art von Nerd. Aber ich möchte euch hier keine Inhaltsangabe und Charakterisierung geben, sondern einen winzigen Ausschnitt aus diesem Dialog analysieren.

Genau genommen geht der Ausschnitt des Ausschnittes bis Minute 1:38. Ich habe ihn für ein abgetippt.

Ludo: Und dann?

Anna: Ja dann hab ich ihn rausgeschmissen. Wir haben darüber geredet, dann fast versöhnt dann .. verziehen. Und dann ist er gegangen zu ihr und dem Baby. Ich hab alles für den gemacht. Ich hab mich für den komplett zum Depp gemacht. Und der war einfach nur .. scheiße.

Ludo: Keine Beziehung funktioniert wenn sich einer für den anderen zum Deppen macht. Entweder der Überlegene verlässt den Depp weil sie sich zu Tode langweilt, weil er jeden Respekt verliert. Oder der Depp kapiert irgendwann, dass er der Depp ist, dass er sich total aufgibt und am Schluss nichts mehr von ihm übrig bleibt und geht. Sieh es doch mal so, im Grunde hast du was total wichtiges gelernt.

Anna: Ja. Dass Männer scheiße sind und einen unglücklich machen?

Ludo: Kein Typ auf der Welt kann dich glücklich machen wenn du es nicht schon vorher bist. Du musst dich selbst drum kümmern, dass du glücklich wirst. Es ist purer Egoismus, wenn du den ganzen Tag zu Hause frustriert ‚rumsitzt und von jemand anders erwartest, dass er dich permanent glücklich macht. Außerdem ist es doch normal, dass man auch mal unglücklich ist. Ich lauf auch nicht den ganzen Tag ‚rum und sag ‚Hey, das Leben ist geil!‘ Wieso erwarten eigentlich alle, dass sie jeden Tag glücklich sind?

Anna: Ist ja alles schön und gut Ludo, aber .. du hast doch überhaupt keine Ahnung von Beziehungen. Du hurst doch nur rum.

Ludo: Du glaubst, ich habe noch keine Beziehung gehabt? Deswegen bin ich ja allein. Weil’s so schwer ist, wen zu finden, der mit sich selber im Lot ist, mit sich zufrieden ist, der nicht von mir erwartet, dass ich ihn den ganzen Tag glücklich mache. Und wenn er dann unglücklich ist macht er mich dafür verantwortlich.

Auch der Rest des Dialogs ist ganz interessant, er handelt davon, dass Frauen sich grundsätzlich in Männer verlieben, mit denen sie schlafen und glauben auch den schlimmsten Tunichtgut auf die andere Seite der Macht ziehen zu können. Aber ich möchte nicht mein ganzes Pulver verschießen, vielleicht erzähle ich euch von dem Film ein andermal.

Der Text gefällt mir deswegen so gut, weil er so unglaublich wahr ist. Alle sagen immer (vor allem in meiner sexualisierten Generation) ‚Buhuhu ich bin so unglücklich weil ich hab keinen Freund!‘ .. Das Problem findet sich, wie ich finde, auch wunderschön in der modernen Literatur wieder, vor allem in der allseits bekannten Bis(s)-Reihe. Stephen King hat es wunderschön in Worte gefasst.

„Harry Potter erzählt davon, sich seinen Ängsten zu stellen, innere Stärke zu finden und im Angesicht des Elends das richtige zu tun. Twilight handelt davon, wie wichtig es ist, einen Freund zu haben.“

So true. Die Wichtigkeit, einen Freund zu haben überlagert so ziemlich alles. Ich habe es in meiner eigenen Schulzeit gesehen und ich sehe es an meinen kleinen Schätzen, meinem Firmkind und ihren drei jüngeren Geschwistern. Sei es Händchen halten, jemanden zu küssen oder Gott bewahre tatsächlich Sex. Ich will mich nicht als Moralapostel aufspielen, dafür bin ich mit Sicherheit die Falsche, aber Kinder sollten keinen Sex haben. Vielleicht variiert das Alter von Kindern, aber ein Kind, das mit 14 Jahren keines mehr ist … Nein, ich kann mir einfach keines vorstellen. Die Zeiten, da ein Mädchen mit einsetzen ihrer Periode Geschlechtsreif und somit im heiratsfähigen Alter war, sind vorbei.
Aber auch heute, mit meinen zarten 20 Jahren ist es irgendwie nicht besser geworden. Während meine persönliche Sorge nur sekundär mit Männern zu tun hat (ich will Kinder, bald, eigentlich gleich, und irgendwann kürzlich ist mir aufgefallen, dass man dafür mindestens einen Samenspender braucht) gibt es in meiner direkten Umgebung immer noch Mädchen, die denken sie brauchen jetzt und sofort und gleich einen Freund. Warum?, frage ich mich. Mir macht besonders die Betonung Angst. Es geht nicht darum, sich zu verlieben, es geht darum, jemanden dazu zu bringen, sich in einen selbst zu verlieben. Also entweder liegt mein Fokus falsch oder der aller anderen. Natürlich muss mein Partner mich auch lieben, aber muss ich nicht jemanden finden, für den ich etwas übrig habe und ihn dann darauf aufmerksam machen, wie unglaublich awesome ich bin, dass ich die einzige bin, quasi das Salz auf seiner Breze? Anstatt auf jemanden zu warten, der sich in mich verliebt um dann davon auszugehen, dass Liebe sowieso beidseitig ist. Vielleicht habe ich da einfach die falschen Erfahrungen gemacht und zu vielen echt super netten Kerlen einen Korb geben müssen bevor ich jemanden gefunden habe, für den ich etwas übrig hatte. Natürlich nur um prompt einen Korb zu bekommen. Einen harten, mitten in die F…Gesicht.
Ich habe es viel öfter erlebt, dass man selbst eine Beziehung kaputt gemacht hat, als dass sie von außen kaputt gemacht wurde. Teile meines psychotischen Freundeskreises neigen dazu, seine Beziehungen zu sabotieren. Keine Ahnung ob sie damit ihre Beziehung prüfen wollen, oder ob sie sich selbst nerven oder ob sie den anderen eigentlich im tiefsten Grunde ihres Herzens vielleicht doch nicht so sehr mögen, wie sie denken .. Vielleicht treibt viele der Wahn nach einer Partnerschaft in eine Situation mit einem wenig optimalen Partner zusammen zu sein, weil man Angst hat, dass man vielleicht keinen besseren findet. Aber das ist es doch gerade. Es geht nicht darum, dem besten zu finden, es geht darum den zu finden, für den man selbst das beste ist. Wenn man den größten Fisch im Teich will kann man sich nie auf seine eigene Loyalität und Treue verlassen, es könnte ja eines Tages ein größerer kommen.

Aber sobald jemand der Single ist unglücklich ist gehen alle davon aus, dass das davon kommt, dass derjenige alleine ist. Dass er einsam ist. Weil er keinen Partner hat. Meine unglaubliche Beobachtungsgabe und der Typ, der mich mit der Nase darauf gedrückt hat, haben mir gezeigt, dass jemand, der verzweifelt auf der Suche nach einem Partner ist, für immer alleine bleibt. Bis er sich seinem Schicksal fügt und mit dem lernt zufrieden zu sein, was er hat. Wenn man nämlich mit sich im Reinen ist und absolut zufrieden mit allem was man hat, dann strahlt man eine ganz andere Art von Glück aus, die auf das andere Geschlecht (wahlweise auch das eigene) anziehend wirkt. Nur wenn man schon vorher glücklich war kann man hinterher auch eine glückliche Beziehung führen. Weil ein anderer Mensch einem zwar unglaublich schöne und glückliche Momente schenken kann, aber er kann einen nicht non stop glücklich machen. Darum geht es auch gar nicht. Man kann auch glücklich sein, wenn man grad mal nen schlechten Tag hatte. Wenn eine beschissene Woche hinter einem liegt. Wenns mal einfach nicht so läuft. Wenn man dann immer noch auf etwas blicken kann, das einen stolz macht, wenn man immer noch dankbar ist, für das was man hat, dann kann man glücklich sein. Glück ist etwas viel langlebigeres als Zufriedenheit. Zufriedenheit ist ein Moment, Glück ist ein Leben.

Ich persönlich werde sowieso eines Tages eine einsame, verrückte Katzenlady.
Die Rechtschreibkorrektur ist kaputt, wer Fehler findet darf sie auffressen!
In diesem Sinne: Gute Nacht

Verdammt, es ist ja schon wieder Montag!